Mit einem Konzert des Gustav Mahler Jugendorchesters unter Herbert Blomstedt klang am 28. August 2010 die 41. Saison des Carinthischen Sommers prachtvoll in Villach aus. Photos von den schönsten Momenten des Jahrgangs finden Sie hier. 2011 wird das Festival nach derzeitigem Planungsstand von 10. Juli bis 20. August dauern. Mit einem extra für Ossiach zusammengestellten Milhaud-Projekt, das auch die szenische Kantate "Die Heimkehr des verlorenen Sohns" des französischen Komponisten umfaßt, greifen wir ein Sujet auf, das die Ossiacher Kirchenopern-Tradition über viele Jahre geprägt hat. Erstmals werden dabei der Alban Berg Saal und die Stiftskirche Ossiach an einem Abend bespielt werden. Auf ein Wiedersehen beim nächsten Carinthischen Sommer freut sich Ihr Thomas Daniel Schlee
PS: Ab 26. September sind wir wieder regelmäßig in unserem Büro in Wien für Sie erreichbar.
Die Geburt des Täufers
Ein Weltklasse-Quartett lief in Jyrki Linjamas Kirchenoper "Die Geburt des Täufers" zu Höchstform auf: Ursula Langmayr, Susannah Haberfeld, Daniel Johannsen und Daniel Schmutzhard wurden in der Ossiacher Stiftskirche einhellig bejubelt. Die einfühlsame Regie von Yoshi Oida verlieh den Aufführungen eine ganz besondere Aura.
Helmuth Rilling
Helmuth Rillings Aufführung der h-Moll-Messe von Bach geriet zu einer Sternstunde der Festivalsaison. Die "Kleine Zeitung" sah das Geheimnis seiner Interpretation in der "großen Klarheit und schlanken Linienführung". Treue Begleiter durch Bachs Meisterwerk waren ihm die Gächinger Kantorei sowie das Bach-Collegium Stuttgart.
cs_alternativ
Christian Muthspiels fulminanter Ernst-Jandl-Abend "für und mit ernst" sei als ein besonders gelungener Beitrag zur stilistisch bunten Reihe cs_alternativ hervorgehoben. Auf Posaune, Klavier und allerlei kuriosen Instrumenten führte der Allrounder Jandls rhythmische Lyrik in vielschichtige Klangstrukturen über.
Kindersommer
Die Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Märchenoper "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" geriet zu einem Fest für die ganze Familie. Knapp achzig Kinder hatten das beinahe teuflisch schwierige Stück unter der Leitung von Stefan Albrecht und Stefan Libardi in nur zehn Tagen einstudiert.