Hans Haselböck copyright Peter Fischli (zur freien Verwendung für Print- und Online-Medien unter Nennung des Copyrights)
Hans Haselböck
Martin Haselböck copyright Andrej Grilc(zur freien Verwendung für Print- und Online-Medien unter Nennung des Copyrights)
Martin Haselböck
Orchester Wiener Akademie Andrej Grilc(zur freien Verwendung für Print- und Online-Medien unter Nennung des Copyrights)
Orchester Wiener Akademie
Fr 5.7.2019 / 20 Uhr
Hans Haselböck, Orgel
Davide Mariano, Orgel
Emma Black, Oboe
Siegfried J. Koch, Trompete
Orchester Wiener Akademie
Martin Haselböck, Orgel & Leitung

Georg Philipp Telemann: Konzert D-Dur für 3 Trompeten und Orchester
Johann Heinrich Schmelzer: „Musikalische Fechtschul’“ Suite mit interpolierten Improvisationen durch Hans Haselböck
Gottfried von Einem: Geistliche Sonate für Sopran, Trompete und Orgel op. 38 / 1. Satz für Trompete und Orgel (1974, gewidmet Helmut Wobisch und dem Carinthischen Sommer)
Ernst Krenek: Konzert für Orgel und Streichorchester op. 230 (1979, zum 10-jährigen Jubiläum des Carinthischen Sommers)
Thomas Daniel Schlee: Choralvorspiele für Oboe und Orgel op. 18
Anton Heiller: Tanz-Toccata für Orgel
Johann Sebastian Bach: Orchestersuite III D-Dur BWV 1068

Vor 50 Jahren entstand in der Ossiacher Stiftskirche ein kleines und von Anfang an bemerkenswertes Sommerfestival.
An bedeutende Akteure von damals erinnert das Festkonzert am Gründungsort. Wir freuen uns ganz besonders, mit Hans Haselböck einen Künstler begrüßen zu dürfen, der zu den Mitwirkenden der allerersten Festivalsaison 1969 gehört. Damals spielte Haselböck eine Reihe von Orgelkonzerten mit Werken von Schein, Scheidt und Muffat auf der alten Barockorgel der Stiftskirche, denn das neue Instrument wurde erst beim Carinthischen Sommer 1971 eingeweiht.
Der Organist, Komponist und langjährige Leiter der Abteilung für Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Hans Haselböck gehört zu dem eingeschworenen Kreis jener Künstler, die mit dem Festival in seinen Anfangsjahren eng verbunden waren. Wie auch Gottfried von Einem, dessen Partita für Orgel und Trompete Hans Haselböck und Helmut Wobisch gemeinsam 1971 uraufführten. Die Partita wurde von Gottfried von Einem 1974 zur geistlichen Sonate op. 38 erweitert und bildete darin den ersten Satz, welcher nun im Festkonzert gespielt wird. Mit den Choralvorspielen für Oboe und Orgel op. 18 von Thomas Daniel Schlee erklingt ein Werk des Wiener Komponisten, der von 2004 bis 2015 Intendant des Carinthischen Sommers war und das Festival mit seinem hohen ästhetischen Anspruch weiter prägte.
Ernst Krenek schrieb sein Konzert für Orgel und Streichorchester op. 230 im Jahr 1979 zum 10-jährigen Jubiläum des Carinthischen Sommers, wo es wiederum durch Martin Haselböck uraufgeführt wurde. Martin Haselböck erwarb sich früh einen internationalen Ruf als Organist und ist heute gefragter Gastdirigent weltweit führender Orchester. Als Hoforganist in Wien veranlasste ihn seine intensive Auseinandersetzung mit dem großen Repertoire der klassischen Kirchenmusik dazu, das Orchester Wiener Akademie zu gründen, das auf historischen Instrumenten spielt. Seit seiner Gründung 1985 wird das Orchester als eines der bedeutendsten dieser Art betrachtet und erhält besonders große Anerkennung für seine Interpretation von Werken der klassischen und romantischen Musik.

Dieses Konzert wurde von Klaus Kuchling kuratiert.

 

vor dem Festkonzert:

50 Jahre Carinthischer Sommer „Wir erinnern uns…“
Fr 5.7.2019 / 18.30 Uhr / Alban Berg Saal des Stiftes

Jubiläumsfeier mit Ehrenintendantin Gerda Fröhlich und Gästen.
 
Eintritt frei! Um Anmeldung wird gebeten unter: a.gritznig@carinthischersommer.at oder +43 (0)1 / 596 81 98.

 

Kartenpreise: € 57 / 47 / 38 / 18*
*eingeschränkte Sicht
wichtige Information: keine Pause
Zahlungsmethoden: Visa, MasterCard, Diners, American Express, Sofort Überweisung
Ermäßigungen und Bedingungen