Mit 12.000 Besuchern und rund 7.500 verkauften Karten zieht der Carinthische Sommer eine positive Bilanz der Saison 2019. Am Mittwoch steht mit dem Auftritt des City of Birmingham Symphony Orchestras und Christiane Karg in Villach das Schlusskonzert auf dem Programm. Die Vorbereitungen fürs nächste Jahr laufen bereits.

„Die Zahlen zeigen, dass sich der Carinthische Sommer im immer größer werdenden Kärntner Festival-Reigen hervorragend behauptet. Wir haben das uns gesteckte Budgetziel nach aktueller Hochrechnung erreicht“, erklärt Intendant Holger Bleck. Klar erkennbar sei, dass der Carinthische Sommer, der in den vergangenen Jahren deutlich neue Akzente setzt mit dem Ziel, durch musikalische Vielfalt auf höchstem Niveau dem Festival ein unverwechselbares Profil zu geben, viel jüngeres Publikum anspreche und offensichtlich Lust auf Neues mache, so der Intendant. Denn nicht nur das Programm, sondern auch das Publikum sei vielfältiger geworden und speziell neue Formate, wie das Picknick-Konzert, CS unterwegs oder „There‘s no clock in the forest“ auf Schloss Damtschach, gehörten mittlerweile zu den beliebtesten Veranstaltungen.
Weiters gut besucht mit einer Auslastung jenseits der 90 Prozent waren unter anderem „Stars & Strings“ mit Fazil Say und dem Minetti Quartett, Emmanuelle Bertrand und Pascal Amoyel, Kärntnerlieder alt und neu, die Wiener Sängerknaben, Winterreisen mit Benjamin Appl und Harald Krassnitzer, aber auch der Auftritt der US-amerikanischen Singer-Songwriterin Reina del Cid sowie das NASOM-Konzert „The New Austrian Sound of Music“ in Kooperation mit dem österreichischen Außenministerium. Alle vier Musiksalons, Aufführungen an außergewöhnlichen, historischen Stätten Kärntens, waren ebenfalls nahezu ausverkauft.
Das 50jährige Festivaljubiläum wurde mit 35 Konzerten im Kartenverkauf und 19 frei zugänglichen Veranstaltungen, darunter CS unterwegs, Konzerteinführungen, dem Flashmob des Belvedere-Gesangswettbewerbs und mit den traditionell vom Carinthischen Sommer gestalteten Sonntagsmessen gefeiert. Die Kernzeit des Festivals betrug 2019 zwei Monate. Mit 16 Uraufführungen, 11 davon im Auftrag des Carinthischen Sommers und eine bei der Eröffnung mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, erfüllte das Festival den an sich gestellten Anspruch, Vorreiter von musikalischen Strömungen zu sein und Neues abseits des Mainstreams zu wagen.
Dank des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs, der seine Finalrunden diesmal im Rahmen des Carinthischen Sommers in Villach abhielt, war das Musikfestival international so stark präsent wie nie zuvor. Print- und Online-Medien aus ganz Österreich, aus Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Russland berichteten von der Veranstaltung und damit über Villach und Kärnten. Zu den ganztägigen Vorrunden kam auch sehr viel junges Publikum aus den Musikschulen des Landes in das Congress Center Villach.
CS war auch in dieser Saison in Kooperation mit den ÖBB wieder in Kärnten, Italien und Slowenien unterwegs, diesmal mit neuem Programm, für das Dieter Kaufmann im Auftrag des Carinthischen Sommers bekannte Volksmusik aus dem Alpen-Adria-Raum innovativ bearbeitet hat.
Mit Herbst kommt das Archiv des Carinthischen Sommers als Dauerleihgabe in das Kärntner Landesarchiv, das hat der Vereinsvorstand in seiner Sitzung kürzlich beschlossen. „Es ist eine gute und professionelle Lösung“, erklärt Intendant Bleck, der bereits an der Zukunft arbeitet. Verraten wird jetzt schon: 2020 soll es wieder eine Kirchenoper geben.

CS-Presseaussendung vom 27.8.2019
Carinthischer Sommer
Festival Ossiach – Villach
Monika Unegg
Presse und Medien
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